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Ministranten Dogern
„Ministrare", so wissen es lateinische Wörterbücher zu übersetzen, bedeutet „dienen". In Deutschlands Kirchen und Kapellen erfüllten im Jahr 2009 weit über 430.000 Ministranten ihren Dienst am Altar - eine wahrhaft beeindruckende Zahl. Ungefähr 70 dieser Messdiener sind in der Pfarrkirche St. Clemens in Dogern zuhause, leisten hier ihren Dienst und möchten sich Ihnen, liebe Homepagebesucher, hier kurz vorstellen:
Ministrant sein beginnt für die Meisten von uns nach der Erstkommunion - zumeist mit neun Jahren. Ministrant sein ist zunächst und an allererster Stelle der alltägliche Dienst am Tisch des Herren; die feierliche Ausschmückung und Mitgestaltung der Gottesdienste und Hochfeste und die hierfür erforderliche Probenarbeit. Unsere Pfarrgemeinde kann hierbei auf eine stetig wachsende Zahl an Messdienern zurückblicken, die ihrem Dienst mit wirklich großer Freude nachkommen und das Pfarrleben in vielerlei Hinsicht bereichern.
Denn Ministrant sein bedeutet auch Verantwortung für Andere zu übernehmen, seine Stimme für Menschen zu nutzen, die in den Katastrophen- und Krisengebieten dieser Welt leben müssen. Dies tun die Dogerner Ministranten, wenn Sie Anfang Januar als Sternsinger stimmgewaltig und zahlreich von Haus zu Haus ziehen, den Segen anschreiben und, nicht zuletzt dank dem Weihrauch, einen bleibenden Eindruck in den Häusern unserer Gemeinde hinterlassen.
In Erinnerung bleiben ganz bestimmt unsere alle zwei Jahre stattfindenden Sommerzeltlager, die immer größeren Zuspruch bekommen, immer mehr Zelte aufweisen und Highlights wie ein Probegolfen, den Besuch von Wild- und Freizeitparks aber auch ausgiebige Wanderungen zum Programm haben. Die hierfür erforderliche Fitness holen wir uns in den monatlich stattfindenden Ministrantenturnen, die, auch wenn sie nicht immer ganz verletzungsfrei ablaufen, jüngere wie ältere Ministranten zu sportlichen Höchstleistungen treiben. Sportlich geht es auch zu, wenn wir alle zwei Jahre das Spaß- und Erlebnisbad „Alpamare" im schweizerischen Pfäffikon besuchen und uns hoch über dem Zürichsee in die zahlreichen Wasserrutschen stürzen können. Wesentlich ruhiger sind hier schon unsere Spaghetti- und Spieleabende. Ein weiterer Höhepunkt ist schließlich die Internationale Ministrantenwallfahrt, die uns alle fünf Jahre nach Rom führt und uns immer wieder alte Bauten und neue Freunde kennen lernen lässt.
Viele dieser Ausflüge und Erlebnisse, aber auch der alltägliche Dienst in St. Clemens Dogern wären nicht möglich, würden wir nicht so viel Unterstützung bekommen. Dies ist zunächst die finanzielle Unterstützung durch die Pfarrgemeinde, die immer wieder für Zeltplätze und Hüttenwochenenden aufkommt. Dies sind aber auch die zahlreichen Hände, die Röcke und Gewänder waschen, die Sternsinger schminken und uns bei der Fahrt ins Ministrantenlager immer wieder tatkräftig unterstützen. Hierfür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.
Eines sollte Ihnen, liebe Homepagebesucher, nun klar sein: ähnlich den Pfarreien in Waldshut und Eschbach hat auch die Pfarrei St. Clemens in Dogern eine wirklich tolle und lebendige Gruppe an Ministranten. Vielleicht denken sie kurz daran, wenn Sie uns das nächste Mal ministrieren sehen.
Ihre Ministranten St. Clemens

