St. Clemens Dogern
Unsere spätbarocke Pfarrkirche hat den hl. Clemens als Kirchenpatron. Er gehört der ersten christlichen Gemeinde in Rom an und gilt als der Verfasser des Briefes der römischen Gemeinde an die Gemeinde in Korinth. Er soll den Hl. Petrus noch gekannt haben und leitete nach ihm die römische Gemeinde. Er war damit einer der ersten Päpste. Nach der Legende wurde er wegen seines Glaubens auf der Insel Krim verbannt und im Schwarzen Meer ertränkt. Er gilt als Schutzheiliger der Flussübergänge und soll vor Hochwasser schützen. Deshalb hat die Dogerner Kirche wohl ihn zum Heiligen, denn die alte Kirche stand ganz unten am Rhein in der Nähe einer Fähre über den Fluss. Das Dorf wanderte, bedingt durch das Hochwasser, immer weiter vom Rhein weg. Zuletzt war nur noch Kirche und Friedhof ganz nahe am Fluss. Nach dem großen Hochwasser um 1765 fasste man den Entschluss, eine neue Kirche, die jetzige, auf sicherem Gelände zu bauen. Dabei half das Kloster St. Blasien mit. Um 1767 war der Bau fertig. Am 19. Juli 1775 wurde sie vom Konstanzer Weihbischof, Baron von Hornstein, konsekriert.
Deshalb feiern wir in der Dogerner Pfarrgemeinde immer an einem Sonntag um den 19. Juli unser Kirchweihfest. Ein Besuch in unserer Kirche lohnt sich. Sie sehen dort Deckengemälde des Martyriums des heiligen Clemens und des heiligen Sebastian, an der Decke des Altarraums Jesus mit den Emmausjüngern, sowie weitere Gemälde am Hochaltar und den beiden Seitenaltären des Waldshut Barockmalers Gotthard Hilzinger. Mehr zum Hl.St.Clemens erfahren Sie hier.
Hl. St. Clemens [365.2 kB]

